Bestandteile
Inhaltsstoffe von Ginseng
Ginsenosiden und viele andere
Ginseng hat eine Vielzahl verschiedener Inhaltsstoffe, von denen der wichtigste die sogenannten Ginsenosiden sind. Den Ginsenosiden hat der Ginseng seine entzündungshemmenden, krampflösenden und blutdrucksenkenden Eigenschaften zu verdanken.
Das Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4 % Ginsenosiden Rg1 und Rb1, bezogen auf die getrocknete Droge, vor.
Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Peptidoglykane sowie Phytosterole. Außerdem sind Fettsäuren, Aminosäuren und zahlreiche Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Kalium sowie Magnesium und Kalzium enthalten. Hinzu kommen diverse Vitamine und Spurenelemente. In ihrer Gesamtheit sorgen all diese Stoffe für das gesundheitsfördernde Wirken von Ginseng.
Je größer und älter die Pflanze ist, desto höher ist die Konzentration der wertvollen Inhaltsstoffe. Interessant ist auch, dass die Konzentration der Wirkstoffe in den kleinen, äußeren Wurzeln stärker ist, als in der Hauptwurzel.
Ginsenosiden
Derzeit 150 bekannt
Ginsenosiden gehören zu den Saponinen und unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers. Saponine sind recht komplex aufgebaut. Die Struktur besteht aus Zucker und Alkohol. Rein biologisch sind sie mit Sexualhormonen oder Cortison vergleichbar. In der Pflanze schützen sie die Zellen vor Mikroben und Pilzbefall.
Ginseng hat eine adaptogene (anpassende) Wirkung.
Den Pharmazeuten ist es inzwischen gelungen, etwa 150 verschiedene Ginsenosiden zu separieren. Die Unterschiede sind minimal, aber die Wirkungen unterscheiden sich deutlich voneinander. Das bezieht sich insbesondere auf die Eigenschaften der unterschiedlichen Ginseng-Arten, aber auch auf die Ginsenoside derselben Pflanze. Insofern lässt sich über die Wirkungsweise sagen:
Ginseng füllt das Qi auf und unterstützt Yin & Yang.
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